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Georg Friedrich Händel:
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Keiner von Händels englischen Texten bietet so ausgiebig Gelegenheit zur Gestaltung einer auf die Musik selbst bezogenen Bilderwelt wie die Dichtung von John Dryden, die der Cäcilien-Ode zugrunde liegt. In klarer Sprache schildert diese Dichtung detailliert die Wirkung verschiedener Instrumente auf die menschlichen Sinne. Nach einer allgemeinen Lobpreisung der Harmonie, die eine vernünftige Ordnung in die noch formlose, von „verworr`nem Missklang“ bestimmte Natur bringt, werden das Cello, die Flöte und die Geige, die Leier, die Orgel – und schliesslich die Trompete gerühmt. Wir haben für Sie, verehrtes Publikum, diese beide Werke ganz anders miteinander verschmelzen lassen: ausgewählte Teile der beiden Werke sind in Form eines einteiligen Oratoriums zusammengeführt. Mit ihren Kontrasten und der Vielseitigkeit ihrer Klangfarben stellt diese Komposition ein eindrückliches Beispiel für die wahre Ausdruckskraft der Musik dar: Sie ist stark genug, die gesamte Schöpfung aus dem Chaos zum Leben und zur Ordnung zu bewegen und vermag gleichzeitig die zartesten Seiten des menschlichen Wesens zutiefst zu berühren. (B. Shved) |
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